Aufräum-Challenge, Teil 2: Baue Dein Ordnungssystem

Aufräum-Challenge Teil 2: Baue Dein persönliches Ordnungssystem

Es geht los! In Teil 1 der Aufräum-Challenge ging es nicht nur um den Unterschied zwischen Aufräumen und langfristigen Lösungen, sondern auch das richtige Mindset: Du musst niemanden überzeugen, dass Du „richtig“ aufräumen kannst, sondern zu einem Ergebnis kommen, mit dem Du Dich selbst wohlfühlst.

Also, hast Du Deine Aufräum-Playlist angeschmissen und bist bereit für mehr Ordnung und Struktur? Dann packen wir es an!

Gehe Deinen eigenen Weg

Du bekommst von mir aber keinen 3-Punkte-Plan, mit dem sich alles Chaos in Wohlgefallen auflöst. Denn das eine Ordnungssystem, das für alle ADHSler funktioniert, gibt es (leider) nicht. Schon neurotypische Menschen haben ziemlich viele verschiedene Arten, wie sie ihre Wohnung mehr oder weniger in Ordnung halten. Wie soll es da erst bei uns aussehen?

Das klingt im ersten Augenblick frustrierend, kann aber auch ein großer Vorteil sein. Denn wenn es eh nicht die eine Masterlösung gibt, können wir es uns sparen alle Energie aufzuwenden, sie wie die Nadel im Heuhaufen der verschiedenen Aufräumstrategien finden zu wollen.

Stattdessen können wir ganz bewusst auf uns selbst hören und schauen, was für uns funktioniert (oder eben nicht). Denk dran:

Das Ziel ist wichtiger als der Weg.

Am Ende ist es egal, mit welchen Strategien Du langfristig mehr Ordnung schaffst, solange das Ergebnis stimmt und es Dir gut geht.

nach oben

Dein Umfeld anpassen

Der größte Kniff für dauerhafte Ordnung ist, Dein Umfeld an Dein Leben anzupassen und nicht umgekehrt. Du brauchst keine Ordnungssysteme, die zwar in der Theorie gut klingen, aber in der Praxis regelmäßig versagen.

Du wirst immer wieder Tage oder Phasen haben, in denen Deine Struktur auseinanderfällt. Aber weißt Du was? Das ist ok! Denn Du wirst ebenso Tage und Phasen haben, an denen einfach alles flutscht und gut läuft. Und je besser Du Deine ADHS kennenlernst und verstehst, desto seltener werden die blöden Tage werden.

Damit Dein persönliches Ordnungssystem langfristig funktioniert, sollte es:

  • auf Deine ADHS eingehen. Dein Gehirn möchte Abwechslung. Um Dinge nicht zu vergessen, muss Du sie sehen können – ohne im Chaos von zu vielen visuellen Erinnerungen unterzugehen.
  • flexibel sein. Ein schlechter Tag und ein paar unerledigte Aufgaben dürfen nicht dazu führen, dass das ganze System auseinanderfällt.
  • einfach sein. Ordnung halten muss unkompliziert sein, statt aus vielen Arbeitsschritten zu bestehen.
  • schnell zu Ergebnissen führen. Denn schnelle Erfolge bedeuten, dass Du direkt motiviert wirst, am Ball zu bleiben.
  • ästhetisch sein. Das tollste Ordnungssystem bringt nichts, wenn Du es so hässlich findest, dass Du es nicht einmal angucken magst.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit! Dir fallen noch weitere Punkte ein, die Dein eigenes Ordnungssystem erfüllen muss? Immer her damit! Teile sie gerne in den Kommentaren.

nach oben

Bausteine für Dein ganz persönliches System

Diese Punkte klingen gut, aber wie setzen wir sie um? Mit diesen Bausteinen, die ich Dir hier vorstelle.

Auf Deine ADHS eingehen

Dieser Punkt ist so umfangreich, dass man ein Buch darüber schreiben könnte. (Tatsächlich tue ich das gerade!)

Trotzdem versuche ich es und zeige Dir, was ich damit meine, auf Deine ADHS einzugehen:

Abwechslung

Langeweile durch monotone Wiederholungen ist der Endgegner für ADHS. Nichts saugt das letzte bisschen Dopamin schneller aus dem Gehirn als die Aussicht, sich stundenlang mit einer eintönigen Aufgabe beschäftigen zu müssen.

Aber was tun, wenn Du es nicht vermeiden kannst? Sorge für Abwechslung:

  • Challenge: Kannst Du die Spülmaschine schneller ausräumen, als die Kaffeemaschine braucht? Wie viele Sockenpaare kannst Du innerhalb von 3 Minuten zusammenlegen?
  • Unterhaltung: Ab jetzt hörst Du Deinen Lieblingspodcast nur noch, wenn Du aufräumst. Oder leg eine heiße Tanzeinlage mit den Wischmob aufs Parkett.
  • Hilfe: Hole Dir Unterstützung. Body Doubling funktioniert enorm gut. Die andere Person muss nicht einmal helfen; es reicht schon, wenn sie einfach im selben Raum sitzt. Ihr dürft Euch natürlich auch unterhalten!

nach oben

Visuelle Erinnerungen

„Aus den Augen, aus dem Sinn.“

Visuelle Gedächtnisstützen sind oftmals der einzige Grund, weshalb wir an etwas denken. Aber wenn es zu viele Erinnerungen werden, sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. Du brauchst also den Mittelweg zwischen Erinnerungen und Ordnung:

  • Pinnwand/ Filzstreifen für Notizen: Klebe Post-its nicht mehr überall hin, sondern an festgelegte Bereiche. Für mich sind die selbstklebenden Filzstreifen mit Heftzwecken an der Haus- und Gartentür ein Lebensretter.
  • Offene Körbe und Kisten: in ihnen sammelst Du Dinge wie Batterien, Ladekabel, Briefe, Snacks, Fidget Toys… Da sie oben offen sind, siehst Du den Inhalt sofort. Gleichzeitig sieht alles ordentlicher aus, weil alles an seinem Platz ist. Und es kostet keine Mühe, etwas in einen Korb zu werfen statt es einfach so wegzulegen.
  • Transparenz: Nutze transparente Boxen für alles, was Du längerfristig wegräumst. So siehst Du auf einen Blick, in welcher Box die Weihnachtsdeko oder die Winterjacken liegen.

nach oben

Problemecken identifizieren

Das Chaos sammelt sich immer wieder an derselben Stelle? Dann ist genau dies ein Ort, den wir uns jetzt ganz bewusst vornehmen. Aber nicht, indem wir einfach nur aufräumen! Schau Dir stattdessen einmal in Ruhe an, was sich hier immer wieder ansammelt: Zeitungen und Briefe, die Du „kurz“ ablegst, nachdem Du sie aus dem Briefkasten geholt hast? Leere Einkaufstüten? Vorräte, die eigentlich in die Vorratskammer gehören? Benutztes Geschirr?

Frage Dich auch, in welchen Situationen Du hier Dinge ablegst, statt sie wegzuräumen: Bist Du gestresst? Wenn Du am Ende des Tages erschöpft bist? Oder eher, wenn Du Dich langweilst und zu nichts motivieren kannst?

All das gibt Dir Hinweise, was das eigentliche Problem ist. Je besser Du verstehst, weshalb sich bestimmte Chaosecken immer wieder neu bilden, desto besser kannst Du die richtige Lösung finden:

  • Zwei Körbe, einer für Briefe und einer für Altpapier. Oder ein Zeitschriften-Organizer, den Du an der Wand befestigen kannst.
  • Ein Sammelkorb, in dem die leeren Einkaufstüten auf den nächsten Einsatz warten.
  • Eine Aufbewahrung für die Vorräte, die Du nie bis in die Vorratskammer tragen wirst. Dann behalte sie in der Küche – aber ordentlich!
  • Ein Tablett, auf dem benutztes Geschirr (und nur benutztes Geschirr!) gesammelt wird, um es gesammelt in die Küche zu bringen.

nach oben

Ablenkungen vermeiden

Je weniger wir abgelenkt werden, desto besser stehen die Chancen, dass wir eine Aufgabe auch beenden oder etwas vergessen. Strukturiere Dein Umfeld entsprechend um:

  • Action Zones: Habe alles, was Du für eine Aufgabe brauchst, an einem Ort. Zum Beispiel für den morgendlichen Kaffee: Kaffeepulver, Becher, Löffel, Zucker und Milch sind Griffweite der Kaffeemaschine.
  • Launch Pad: An diesem Bereich an der Haustür befindet sich alles, was Du braucht, wenn Du das Haus verlässt: Deine Tasche oder Rucksack, Portemonnaie, Schlüssel, Fahrradlampe, Mütze… Und sobald Du heimkommst, landen diese Sachen sofort wieder an ihrem angestammten Platz, damit Du sie später nicht erst wieder suchen musst. Du kannst auch eine Schale mit Snacks wie Müsliriegel aufstellen für die Tage, an denen Du das Frühstück vergessen hast und sonst mit leerem Magen aus dem Haus musst.

nach oben

Flexibilität

Mit ADHS kannst Du nicht genau planen, an welchen Tagen Du wieviel Energie haben wirst. Ein nerviger Kunde im Büro, ein Streit mit einem Kommilitonen in der Uni oder endloses Warten im Berufsverkehr – und Du weißt, dass heute kein langweiliger Haushalt mehr stattfinden wird.

Statt fixer Pläne („Montag staubsaugen, Dienstag Wäsche waschen, Donnerstag alle Fenster putzen“) funktioniert es besser, Aufgaben wie Bausteine zu planen. Das Ziel ist, am Ende der Woche oder zu einem bestimmten Datum, alle ausstehenden Aufgaben erledigt zu haben. Ob Du jetzt am Montag oder am Donnerstag staubsaugst ist dabei egal – Hauptsache, es wird erledigt.

Passe Dein persönliches Ordnungssystem auch an die low-energy Tage an. Denn wenn Dein System nur läuft, wenn Du mindestens 80% Energie hast, wird es automatisch an allen Tagen scheitern, die nicht so gut laufen. Versuche zum Beispiel:

  • eine Liste mit kleinen Mini-Aufgaben für die blöden Tage
  • verschiedene Level einer Aufgabe, je nachdem wie viel Energie Du zur Verfügung hast
  • frage Dich morgens, wie es Dir geht – so vermeidest Du Stress und Schuldgefühle am Abend, wenn Du schon morgens ahnst, dass Du heute nicht viel schaffen wirst
  • plane bewusst zeitliche Puffer zwischen Aufgaben und Pausen zum Erholen ein

nach oben

Einfache Lösungen

Je mehr Arbeitsschritte eine Aufgabe hat, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Du sie häufig erledigen wirst. Oder anders gesagt: Welcher dieser beiden Ansätze würde Dir langfristig leichter fallen?

  • Jeder neue Brief wird sofort gelocht und im richtigen Ordner abgeheftet.
  • Jeder neue Brief landet im „Briefe-Korb“. Wenn er voll ist, sortierst Du alle Briefe darin in ihre Ordner.

Einfache Lösungen beschreiben alles, was Dir hilft Energie zu sparen. Je weniger Energie Du in Dinge investieren musst, die nicht wirklich Spaß machen, desto ausgeglichener und glücklicher wirst Du sein. Dazu gehört zum Beispiel auch, Entscheidungen zu reduzieren und Arbeitsschritte einzusparen:

  • Kaufe Dir 20 Paar identische Socken, und Du wirst nie wieder Socken sortieren müssen.
  • Habe eine schnelle Minimal-Lösung für die Momente, in denen Du nicht weißt, vor Dir vor lauter Optionen der Kopf steht. Zum Beispiel ein schnelles Fertiggericht (oder Müsliriegel), wenn Du nicht weißt, was Du kochen sollst.
  • Ein Korb für Kleinkram, statt zehn verschiedene Ablageorte (Batterien, Gummibänder, Büroklammern, Radiergummis…)

nach oben

Schnelle Ergebnisse

Damit Du motiviert bist, am Ball zu bleiben, helfen schnelle Erfolge. Wir behalten zwar den langfristigen Nutzen im Auge – aber wir wollen trotzdem, dass es jetzt ordentlicher aussieht, nicht erst in zwei Monaten. Deshalb sind gerade am Anfang schnelle Anpassungen, die wenig Energie kosten und einen sofortigen Effekt haben, Gold wert. Solche Methoden sind zum Beispiel:

  • Körbe und Kisten: Ich kann sie gar nicht oft genug erwähnen. Aber es funktioniert: Indem Du Dinge in einen Korb sortierst, hast Du sofort einen spürbaren Effekt, ohne dass Du viel Energie investieren musstest. Ein Korb am Fuß und Kopf jeder Treppe ist der Ort, an dem Du alles sammelst, was Du beim nächsten Etagenwechsel mitnimmst.
  • Drop Zones: Fest definierte Orte für bestimmte Gegenstände helfen, weniger zu verlieren.  Das sind zum Beispiel ein Schlüsselhaken an der Haustür, ein Körbchen für Medikamente neben der Kaffeemaschine oder ein Haken an der Wand für Deine Kopfhörer.
  • Mülleimer im Wohnzimmer: Wer snackt abends nicht gerne auf dem Sofa? Damit leere Verpackungen, Taschentücher und ähnlicher Müll sich nicht überall stapeln, besorge einen kleinen Mülleimer fürs Wohnzimmer.
  • Zettel an der Haustür: Wie oft vergessen wir etwas, wenn wir aus dem Haus gehen? Ich habe mir selbstklebende Filzstreifen mit Reizwecken besorgt und an der Haustür befestigt – jetzt kann ich meine Erinnerungszettel in Kopfhöhe befestigen und darüber freuen, dass es ordentlich aussieht und mir auch optisch gefällt.
  • Putzmittel überall dort, wo Du sie immer wieder brauchst. Zum Beispiel ein Mikrofasertuch unter jedem Waschbecken oder einen Staubwedel in jedem Zimmer, in dem Du regelmäßig Staub wischen musst. Es ist viel einfacher, schnell das Waschbecken auszuwischen, wenn Du nicht erst zum Putzmittelschrank laufen musst, um einen Lappen zu holen.

nach oben

Ästhetik

Das tollste Ordnungssystem bringt nichts, wenn Du es so hässlich findest, dass Du es nicht einmal angucken magst. Dann ist es egal, wie sinnvoll und logisch es ist oder wie wenig Energie es kosten würde, es zu benutzten – Du wirst nicht damit arbeiten wollen.

Gestalte Dein Ordnungssystem deshalb so, dass es Dir Spaß macht, damit zu arbeiten! Das ist kein Luxus, sondern Teil der Strategie. Schließlich geht es ja darum Wege zu finden, die auch in der Praxis funktionieren.

Unter uns: dies ist der Punkt, der mir am meisten gefällt. Ich liebe es, mich kreativ auszutoben. Nach und nach meinen eigenen Stil auszuarbeiten und dabei stückweise mein eigenes Ordnungssystem zu verbessern hat sich verdammt gut angefühlt.

Überlege Dir, was Dir gefällt:

  • Farben: Magst Du es lebhaft bunt, oder lieber gedeckte Farben? Du musst nicht gleich Dein ganzes Wohnzimmer streichen – Körbe, ein Wandkalender und ein kleiner Mülleimer in der richtigen Farbe können schon viel bewirken.
  • Materialien: Bevorzugst Du eher natürlichere Materialien wie Baumwollstoffe, Seegraskörbchen und (als Deko) Stein? Oder stehst Du auf verspiegelte oder vergoldete Effekte?
  • Hast Du ein Hobby, das Du präsentieren willst? Oder soll Deine Lieblingsmannschaft/ – band präsenter sein? Nutze Sticker oder stöbere im Internet, ob es im Merchandise passende Körbe oder Kalender gibt, die Dir helfen Ordnung zu halten.

nach oben

Inspiration für mehr Ästhetik

Es können schon Kleinigkeiten sein, die für Dich den Unterschied machen. Tipps gefällig? Immer doch!

  • Schöne Wäschekörbe oder -taschen, um die Schmutzwäsche gleich richtig zu sortieren.
  • Transparente Vorratsbehälter mit Etiketten für einen einheitlichen Look, die gleichzeitig auf einen Blick zeigen, was Du nachkaufen musst.
  • Ein optisch ansprechender Sammelbehälter für Altpapier oder Leergut, wenn Du dies nicht in der Abstellkammer aufbewahrst.
  • Ein schicker Essensplan für die nächste Woche. Ich habe (inspiriert von Pinterest) beispielsweise einen aus einem Bambusbrett mit Wäscheklammern gebaut – jede Klammer steht für einen Wochentag, und auf einem buten Holzspatel stehen die verschiedenen Gerichte. So ist er wiederverwendbar und kann jederzeit um weitere Gerichte ergänzt werden.
  • Pinnwand, Whiteboard, Tafel… Es gibt zahllose Möglichkeiten, Notizen zu sammeln. Und Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Pass aber auf, wenn Du auf Pinterest nach Inspirationen suchst – da gehen schnell einige Stunden verloren, ohne dass man es merkt 😉

nach oben

Stück für Stück Richtung Ziel

Dir schwirrt der Kopf, weil Du einerseits mehr Inspirationen bekommen hast, als Du umsetzen kannst, und Du gleichzeitig noch immer keinen Plan hast, wie Du anfangen sollst?

Dann mach Dir bitte keine Vorwürfe, das geht den meisten von uns so. Aber das ist auch verständlich: Wir haben schließlich nicht nur eine kleine Chaosecke, die hin und wieder ein bisschen nervt. Stattdessen brauchen wir ein komplettes Ordnungssystem für unsere gesamte Wohnung, das mit uns statt gegen uns arbeitet. Das ist keine Kleinigkeit.

Aber Du kannst und wirst das trotzdem schaffen. Nicht von heute auf morgen, aber Stück für Stück. Genauso, wie Du das Demaskieren erst lernen musst, ist es ein Prozess, Dein Leben so zu gestalten, dass es Dir dauerhaft besser damit geht.

Statt gleich die ganze Wohnung neu strukturieren zu wollen, fange deshalb an einer Stelle an. Frage Dich:

  • Welches ist dieser eine Ort, der Dich jeden Tag nervt und dringend anders funktionieren sollte?
  • Warum hakt es hier? Was genau ist das Problem?
  • Wie soll es im Idealfall funktionieren? Welche Aufgabe soll dieser Ort erfüllen?
  • Wie könntest Du dieses Problem lösen? Brauchst Du mehr Stauraum, eine Drop Zone, eine Ablagefläche?

nach oben

Fazit: Du packst das!

Wahrscheinlich hast Du bereits unbewusst selbst Methoden und Strategien in Deinen Alltag integriert, die Dir das Leben leichter machen. Wenn Du beginnst nachzudenken, werden Dir bestimmt einige davon auffallen.

Never change a running system!

Behalte alles bei, was für Dich funktioniert. Egal, wie eigenartig es auf andere wirken mag – es muss nur für Dich funktionieren. Mit Deiner Diagnose kannst Du nun beginnen zu verstehen, warum etwas funktioniert (oder warum es das nicht tut).

Und genau hier kommt die Aufräum-Challenge ins Spiel: Ich möchte Dir helfen, eine Struktur aufzubauen, die genau zu Dir passt. Dafür zeige ich Dir Bausteine, die Du nach Herzenslust ausprobieren kannst. Alles, was funktioniert, übernimmst Du. Und alles, was nicht gut klappt, wirfst Du wieder raus.

Im nächsten Teil der Aufräum-Challenge geht es um die verschiedenen Hilfsmittel, die Dir das Leben leichter machen.

Was sind Deine Kniffe, um leichter Ordnung zu halten? Ich bin gespannt – verrate es mir in den Kommentaren!

nach oben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent mit Real Cookie Banner